Puppen in Johann Wolfgang Goethes »Wilhelm Meister«-Komplex und Thomas Manns »Buddenbrooks« im Spannungsverhältnis zwischen Bürger- und Künstlertum

  • Franziska Willbold Ludwig-Maximilians-Universität München
Schlagworte: Puppenmotiv, Puppentheater, Marionetten, Determination, Diegese, Kindheitserfahrungen

Abstract

Das Puppentheater stellt ein verbreitetes, wenngleich wenig erforschtes Motiv im Bildungsroman dar. Das gilt auch für die Funktion des Puppentheaters innerhalb der Diegese. Gemäß der Lesart des vorliegenden Beitrags wird dem Puppentheater innerhalb der Diegese jedoch eine determinierende Wirkung zugeschrieben und sein sinnstiftender Charakter wird näher beleuchtet. Hierzu werden Fragen nach der Einführung des Puppen- und Puppentheater-Motivs im Roman gestellt, nach Parallelen zwischen den exemplarischen Werken, nach reziproken Verhältnissen – auch zur Lebenswelt der jeweiligen Autoren, Johann Wolfgang Goethe und Thomas Mann – sowie nach Beschaffenheit der Puppen und deren metaphorischer Bedeutung für den Romankontext.

Autor/innen-Biografie

Franziska Willbold, Ludwig-Maximilians-Universität München

Studium der Neueren deutschen Literaturwissenschaft und der Katholischen Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Buchwissenschaft (München) seit 2020. Laufende Promotion zum Thema Das Puppentheater innerhalb der Diegese. Determinierendes Fatumsprinzip oder Mittel intratextueller Medialität? Forschungsschwerpunkte: Goethezeit, die Familie Mann, Exilliteratur, Identität und Genealogie.

Veröffentlicht
2021-09-16
Zitationsvorschlag
WILLBOLD, F. Puppen in Johann Wolfgang Goethes »Wilhelm Meister«-Komplex und Thomas Manns »Buddenbrooks« im Spannungsverhältnis zwischen Bürger- und Künstlertum. denkste: puppe - multidisziplinäre zeitschrift für mensch-puppen-diskurse, v. 4, n. 1, p. 42-51, 16 Sep. 2021.