»Traumreisen, die Wirklichkeit werden« – Zur Erzähl- und Handlungsfunktion der titelgebenden Figur in Gerd Schneiders Jugendroman »Kafkas Puppe«

  • Julia von Dall’Armi TU Braunschweig
Schlagworte: Selbstverwirklichung, Literarische Inspiration, Franz Kafka, Jugendroman

Abstract

Der Beitrag1 beschäftigt sich mit dem Motiv, der Erzähl- und Handlungsfunktion der ,Puppeʼ Mira in Gerd Schneiders Jugendroman „Kafkas Puppe“ (2008/9)2. Es lässt sich zeigen, dass Mira einen Ausgleich für das schwierige Leben der Hauptfiguren Kafka und Lena, der ,Puppenmutterʼ, bietet, indem sie von Krankheit, Einsamkeit, beruflichem Versagen und sogar dem Tod ablenkt. Zusätzlich eröffnet sie für beide Figuren Perspektiven der Selbstverwirklichung, indem sie Kafka als literarischer Impulsgeber, Lena als Lebensinspiration dient.

Autor/innen-Biografie

Julia von Dall’Armi, TU Braunschweig

M. A., Jg. 1980, Studienrätin am Gymnasium für Deutsch und Geschichte, derzeit abgeordnet an das Institut für Germanistik der TU Braunschweig, Abteilung Didaktik der deutschen Sprache und Literatur; Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Literatur und Naturwissenschaften, (empirische) Leseforschung, Gegenwartsliteratur im Deutschunterricht.

Veröffentlicht
2018-05-17
Zitationsvorschlag
VON DALL’ARMI, J. »Traumreisen, die Wirklichkeit werden« – Zur Erzähl- und Handlungsfunktion der titelgebenden Figur in Gerd Schneiders Jugendroman »Kafkas Puppe«. denkste: puppe - multidisziplinäre zeitschrift für mensch-puppen-diskurse, v. 1, n. 1, p. 38-44, 17 Mai 2018.