Puppen weinen nicht – Puppen in der Kinderlyrik

  • Heinz-Jürgen Kliewer Universität Koblenz-Landau
Schlagworte: Kinderlyrik, Eduard Mörike, Kindersterblichkeit, familiales Sozialgefüge

Abstract

Etwa zwei Dutzend Kindergedichte haben Puppen zum Thema. Sehr viele greifen auf Mörikes „Kinderszene“ von 1864 zurück, eine kleine Spielszene, in der der Puppendoktor die besorgte Mutter beruhigt. Hintergrund ist die große Kindersterblichkeit im 19. Jahrhundert. Die Texte geben anschauliche Einblicke in das Sozialgefüge der Familie (Mutter – Tochter, Schwester – Bruder).

Autor/innen-Biografie

Heinz-Jürgen Kliewer, Universität Koblenz-Landau

Heinz-Jürgen Kliewer lehrte bis 2000 an der Universität Koblenz-Landau Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur, speziell Kinderlyrik. „Was denkt die Maus am Donnerstag“ Gesammelte Aufsätze zur Kinderlyrik (1999); mit Ursula Kliewer Die Wundertüte. Alte und neue Gedichte für Kinder (überarb. und ergänzte Neuausgabe 2005), mit Ursula Kliewer Gedichte im Unterricht. Grundschule und Orientierungsstufe (2002).

Veröffentlicht
2022-10-17
Zitationsvorschlag
KLIEWER, H.-J. Puppen weinen nicht – Puppen in der Kinderlyrik. denkste: puppe - multidisziplinäre zeitschrift für mensch-puppen-diskurse, v. 5, n. 1, p. 43-51, 17 Okt. 2022.