»Aber Roboter haben kein Herz!« Zur literarischen Inszenierung von Maschinenmenschen in aktuellen Erstlesebüchern

  • Nadine Jessica Schmidt Universität Siegen
Schlagworte: Erstleseliteratur, Kinderromane, Roboter-Motiv

Abstract

Im vorliegenden Beitrag soll der spezifischen Frage nachgegangen werden, welche verschiedenen Funktionsdimensionen dem literarischen Roboter-Motiv in der aktuellen deutschsprachigen Erstleseliteratur zukommen. Insbesondere „humanoide Roboter“ erfreuen sich mit Blick auf die Mensch-Maschinen-Konstruktion offensichtlich einer ungebrochenen Faszination. Ziel des Beitrags ist es, die überraschende Vielfalt der literarischen Konstruktion von Mensch-Roboter-Beziehungen speziell in der Erstleseliteratur darzulegen. In einem Ausblick wird abschließend noch kurz auf aktuelle Romane für leseerfahrene Kinder eingegangen.

Autor/innen-Biografie

Nadine Jessica Schmidt, Universität Siegen

Nadine Jessica Schmidt, geb. 1982, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Literaturdidaktik an der Universität Siegen. Sie promovierte im Jahre 2013 mit einem Dissertationsthema zur „Konstruktion von Authentizität in autobiographischen Erzähltexten“. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen: Kinder- und Jugendliteratur (v.a. auch Erstleseliteratur), literarische Sozialisation und literarisches Lernen.

Veröffentlicht
2020-10-20
Zitationsvorschlag
SCHMIDT, N. J. »Aber Roboter haben kein Herz!« Zur literarischen Inszenierung von Maschinenmenschen in aktuellen Erstlesebüchern. denkste: puppe - multidisziplinäre zeitschrift für mensch-puppen-diskurse, v. 3, n. 1.2, p. 26-36, 20 Okt. 2020.