Ursula Fuchs: »Emma oder Die unruhige Zeit« (1979) – Eine (Puppen-)Liebe in Zeiten des Krieges

  • Magali Nieradka-Steiner Universität Heidelberg
Schlagworte: Puppe, Krieg, Vertreibung, Initiation, Verlust

Abstract

Zu ihrem sechsten Geburtstag im April 1939 bekommt Julia die Puppe Emma geschenkt. Sie ist doppelt so alt, als sie diese 1945 auf der Flucht aus der sowjetischen Besatzungszone wieder verliert. Emma begleitet Julia durch die „unruhigeit“ des Zweiten Weltkriegs, die von Bombenangriffen und mehrfachen Ortswechseln geprägt ist. Der Verlust der gelibten Puppe bedeutet gleichzeitig das Ende von Julias Kindheit.

Autor/innen-Biografie

Magali Nieradka-Steiner, Universität Heidelberg

Studium der Germanistik und Romanistik in Heidelberg. 2005-2009 Lektorin des DAAD in Nizza (Frankreich). 2009 Promotion in Heidelberg zu Sanary-sur-Mer als Ort des literarischen Exils. Akademische Mitarbeiterin für Französisch an der Universität Heidelberg und Lehrbeauftragte für Literaturwissenschaft an der Universität Mannheim. Gastdozenturen und Forschungsaufenthalte in Los Angeles (USA), Prag (Tschechien), Shah Alam (Malaysia) und Tomsk (Russland). Autorin von zahlreichen Monographien und Aufsätzen zum Exil, zu deutschfranzösischen Themen und zur Kulturgeschichte des Spielzeugs. Habilitation zur Literaturgeschichte der Puppe (in Vorbereitung).

Veröffentlicht
2018-05-17
Zitationsvorschlag
NIERADKA-STEINER, M. Ursula Fuchs: »Emma oder Die unruhige Zeit« (1979) – Eine (Puppen-)Liebe in Zeiten des Krieges. denkste: puppe - multidisziplinäre zeitschrift für mensch-puppen-diskurse, v. 1, n. 1, p. 32-37, 17 Mai 2018.