Lego® Minifiguren: Reflexionen menschlicher Erfahrung durch die Materialisierung von Stereotypen

  • Milton Fernando Gonzalez-Rodriguez Universität Amsterdam
Schlagworte: Jungen-Puppen, Aktionsfiguren, Lego® Minifiguren, Stereotype, puppifizieren‘

Abstract

Mittels objektbezogener Analyse und Inhalts-Analyse von 203 Lego® Minifiguren wird untersucht, inwieweit sie Vorurteile widerspiegeln, die sich auf Berufe (Ergotypen), auf die Ausübung sportlicher Aktivitäten (Kinetypen) und auf verdichtet-ritualisierte Übergangsmomente (Stigmatypen) beziehen. Die zugrunde liegende Prämisse lautet, dass die Mini-Figuren an der Entstehung und Intensivierung von Stereotypen beteiligt sind. Letztendlich legt der Text nahe, dass diese Aktions-Figuren materialisierte Versuche darstellen, menschliche Vielfalt zu ‚puppifizieren‘.

Autor/innen-Biografie

Milton Fernando Gonzalez-Rodriguez, Universität Amsterdam

Promotion an der Universität Amsterdam, wo er derzeit über die Gestaltung von Identität in Medienräumen, insbesondere in der Medien- und materiellen Kultur, forscht. Zuvor war er unter anderem an der University of Cambridge (2013), der University of Iceland (2014-2016) und der Malmö University (2017) tätig.

Veröffentlicht
2020-10-20
Zitationsvorschlag
GONZALEZ-RODRIGUEZ, M. F. Lego® Minifiguren: Reflexionen menschlicher Erfahrung durch die Materialisierung von Stereotypen. denkste: puppe - multidisziplinäre zeitschrift für mensch-puppen-diskurse, v. 3, n. 1.2, p. 45-51, 20 Okt. 2020.